Ich hab nun im letzten Beitrag das Heim in seinem Aufbau versucht zu visualisieren, aber wenn man diesen Aufbau betrachtet ohne das Leben, was sich hier abspielt, würde ich mich ziemlich langweilen. Aus diesem Grund gibt es natürlich die 150 Kinder mit denen man tagtäglich zu tun hat und mit denen man zusammenlebt.
Wie schon beschrieben, veranstalten wir immer wieder kleine Aktivitäten, um die Kinder aus ihrem tristen Alltag herauszuholen und ihnen eine Freude zu machen (ich hab bereits schon vorher über den Zoobesuch im Detail berichtet).
Wie schon beschrieben, veranstalten wir immer wieder kleine Aktivitäten, um die Kinder aus ihrem tristen Alltag herauszuholen und ihnen eine Freude zu machen (ich hab bereits schon vorher über den Zoobesuch im Detail berichtet).
Wir waren nun schon häufiger mit den Kindern aus dem Heim im "Schwimmbad". Direkt um die Ecke bei uns im Barrio gibt es eine Familiem, die 2 Pools bei sich im Garten stehen hat, und diese an die Leute aus dem Barrio oder halt an den Hogar vermietet. Mittlerweile fragen die Kinder fast jeden Tag, ob man nicht mal wieder ins "Piscina" gehen könnte, allerdings ist der Eintritt nicht umsonst :(. In den Bildern kann man meine Meinung nach seht gut sehen, wie viel Spaß die Kinder haben und es voll und ganz ausnutzen ins das abkühlende Nass zu springen. Häufig bleiben wir über 2 Stunden im Schwimmbad und die ninos verlassen nur für die Merienda das Wasser, was man ihnen auch ansehen kann.
Das ist das kleine Becken für die meisten Jungs der Divino ninos, denn fast keiner der Jungs kann schwimmen, weshalb es häufig die Aufgabe von uns Freiwilligen ist, die Kinder durch Wasser zu schieben oder sie Huckepack zu nehmen. Die Kids, die "schwimmen" können, sehen jedoch meistens eher so aus, als wenn sie wie Hunde durchs Becken strampeln würden.
Hier sieht man die Kinder (eine Vorschulgruppe), die ich seit ca. einer Woche nun von Simon übernommen habe. Am 21. September gab es hier den día del estudiante (ich glaube, dass ich schon einmal erwähnt hatte, dass es für Jeden und Jedes einen Tag gibt, wodurch es immer mal wieder eine Möglichkeit gibt zu feiern), wo die Kinder morgens selber etwas aufgeführt haben und wir nachmittags für die Kinder eine Party gecshmissen haben, die zwischendurch eine wenig aus dem Ruder lief. Darüber werde ich aber in einen anderen Beitrag detallierter berichten.
Die "Kinder" mit ihren roten Mandillas (jede Vorschulgruppe "Niditos", "Pre-Kinder" und "Kinder" haben eine eigene Farbe bei ihren "Leibchen".) schauen eine Parade auf der Plaza 24, der Hauptplaza hier im Stadtzentrum, zu.
Am gleichen Tag haben sie auch das Rathaus besucht, um mehr über die Stadt und die Verwaltung zu erlernen, denn hier sieht die Vorschule anders aus als in Deutschland, da die Kinder schon im zarten Alter von vier Jahren Buchstaben und Ziffern erlernen müssen.
Die "Cristo Rey" (ein anderes Haus im Heim) - Jungs auf dem Weg zur Abschlussüberraschung von Inga - dem Zoobesuch, über den ich schon berichtet hatt.
Im Don Bosco Heim hatten die Mädels eine Tanzcompetition mit anderen Hogars in traditionellen Kostümen.
Überraschung für die Profe Eulogia zu ihrem Geburtstag (alle chicos von "Cristo Rey" sind schon bettfertig angezogen). An dem Abend gab es noch eine süße Torte und Cunapes (ein Mais-Käse-Gebäck = sehr lecker!!!)
Sobald einer die Ninos Geburtstag hat, wird man als Freiwilliger, wenn man es vergessen haben sollte, angesprochen, wo denn der Kuchen bleibe. Man muss nämlich wissen, dass es mittlerweile zur Tradition geworden ist, einen Kuchen zu backen, was ich eigentlich echt schön finde. Dann steht man mit mehreren Kinder in der großen Heimküche und mischt einen Kuchen zusammen (meistens Fanta- oder Cola-Kuchen), was den Kids echt Spaß macht, vor allem wenn am Ende noch Reste in der Schüssel bleiben (sind auch nicht anders als wir Deutschen).
In diesem Bild kann man noch eine weitere Tradition erkennen - das Filme gucken. Mittlerweile haben wir im Haus der Volontarios eine eigene Videothek, denn es werden andauernd neue Filme im Mutualista gekauft, damit zu passenden Anlässen auch einen guten Film am Start hat. An diesen Abenden wird man schon den ganzen Tag mit der Frage durchlöchert "Cuando vamos a mirar tele?" - "Wann gucken wir TV?". Manchmal geht einem die Fragerei schon sehr auf die Nerven, am ich finde auch, dass man daran sieht, wie groß die Vorfreude auf den Abend ist. Kaum ist der Pc nur ansatzweise aufgebaut, versammeln sich 30 Kinder so nah um den Laptop, wie es nur geht, damit man auch bloß nichts verpasst. Häufig passiert es dann, dass die Jungs, in meinem Fall, in der Hälfte des Filmes einschlafen, weil sie vollkommen geschafft sind vom Tag. Da gibt es dann die lustigsten Verrenkungen, wenn mehr als 5 Kinder in einem Bett sitzen, liegen oder stehen, um die beste Position zum Filme gucken suchen.
In diesem Bild kann man noch eine weitere Tradition erkennen - das Filme gucken. Mittlerweile haben wir im Haus der Volontarios eine eigene Videothek, denn es werden andauernd neue Filme im Mutualista gekauft, damit zu passenden Anlässen auch einen guten Film am Start hat. An diesen Abenden wird man schon den ganzen Tag mit der Frage durchlöchert "Cuando vamos a mirar tele?" - "Wann gucken wir TV?". Manchmal geht einem die Fragerei schon sehr auf die Nerven, am ich finde auch, dass man daran sieht, wie groß die Vorfreude auf den Abend ist. Kaum ist der Pc nur ansatzweise aufgebaut, versammeln sich 30 Kinder so nah um den Laptop, wie es nur geht, damit man auch bloß nichts verpasst. Häufig passiert es dann, dass die Jungs, in meinem Fall, in der Hälfte des Filmes einschlafen, weil sie vollkommen geschafft sind vom Tag. Da gibt es dann die lustigsten Verrenkungen, wenn mehr als 5 Kinder in einem Bett sitzen, liegen oder stehen, um die beste Position zum Filme gucken suchen.
Natürlich sorgen wir Volontäre auch für eine ausgewogene Ernärung (auch wenn man das hier auf dem Bild nicht sooo gut erkennen kann). Aber manchmal kommen wir auf die Idee einen Fruchtsalat mit den Kindern zu zubereiten.
In dieser Woche habe die Kinder alles mögliche über die Herstellung und Herkunft von Gemüse, Obst und Fleisch gelernt, weshalb es am Ende der Woche in den Supermarkt ging, um das Erlernte auch genauer in Augenschein zu nehmen.
Diese Bilder zeigen nochmal den Ausflug in den Zoo
Neben der gesunden Ernärung muss manchmal auch etwas Süßes zubereitet werden. Oben im Bild machen die Mädels gerade selbstgemachtes Eis, während unten der Teig für die Waffeln geknetet wird.