El Fuerte ist eine kleine Inkastädte, die ca 10 km außerhalb von Samaipata liegt und einen kleinen Einblick in diese fremde Kultur gibt. Nachdem wir 2 Stunden fast nur Bergauf gelaufen sind, hatten wir uns ehrlicherweise mehr erhofft, als uns dann geboten wurde. Die Landschaft war zwar atemberaubend - von der Höhe konnte man den Dschungel in seiner Vielfalt sehr gut in Augenschein nehmen - aber von den Ruinen der Inka war nicht mehr viel erhalten. Es bestand aus einem großen Felsen indem man einzelne Spurrinnen und ähnliches erkennen konnte, aber das wirkliche Leben konnten wir uns noch nicht einmal mit größter Fantasie vorstellen. Ein wenig enttäuscht und einem Sonnenbrand an allen freien Körperstellen, waren wir froh auf dem Rückweg eine Mitfahrgelegenheit gefunden zu haben. Abends ging es dann noch in ein nettes niederländisches Restaurant (ja die Oranjes findet man leider überall) und haben dort in den Geburtstag von Sunny hereingefeiert.
Nach einer vor allem für mich unruhigen Nacht stand am nächsten Tag schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan - Las Cuevas. Auch wenn es seit längerer Zeit nicht mehr geregnet hatte, entschieden wir uns, uns auf den Weg zu den Wasserfällen zu machen, die 30 min Fahrt außerhalb von Samaipata liegen. Hier trafen wir dann auf ettliche Einheimische, die die schöne Landschaft und eine Abkühlung in den Flussläufen genossen. Wir gingen an den ersten 3 Wasserfällen vorbei und suchten uns ein gemütliches Plätzchen weiter oben am Flusslauf, und sonnten uns. Auf dem Rückweg trafen wir dann noch Clarissa, eine andere Freiwillige aus dem Projekt. Wieder zurück in Samaipata waren wir fest davon ausgegangen, dass noch etliche andere Cruzenjos zurück in die Großstadt fahren würden, aber das Städtchen schien wie ausgestorben und wir mussten noch ca. 2 Stunden auf ein Taxi warten, dass uns zurücknehmen konnte, nachdem wir endlich den Fahrpreis ausgehandelt hatten. Zurück im schönen sandigen, stickigen und heißen Santa Cruz wurden Sunny als Geburtstagsgeschenk noch ihre Schuhe vor ihrer Nase vom Rucksack gerissen - wir bemerkten leider erst im Nachhinein, dass wir an einer der gefährlichsten Gegenden in Santa ausgestiegen waren.
Aufstieg durch die elendige Hitze zu den Inkaruninen
Am Rande des Abgrunds zum Dschungel
Schöne Aussicht
Wer erkennt die Schlange und den Puma? Ich nicht!!!
Inkastädte aus anderer Sicht
Lola, Sunny und ich vor undefinierbaren Gestein
Survival in the Jungle?
Irgendwie nen bisschen Treibsand
Einer der Wasserfälle
Las Cuevas
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