Vor kurzem haben wir uns für die Kinder etwas ganz besonderes ausgedacht, weil wir fanden, dass einmal wieder eine Aktivität veranstaltet werden sollte:“ Tarde de Talentos“. Die Idee war, dass die Ninos ihren Gedanken einfach mal freien Lauf lassen konnten, sich mit anderen zusammengeschlossen haben, um dann eine kleine Show abzuliefern. Es war alles recht gut geplant, aber wie immer wurde es dann doch am Ende echt knapp. Es standen 8 Acts auf dem Programm, darunter Tänze, Sketches, Wettessen und kleine musikalische Einlagen.
Die „Tarde de Talentos“ sollte, wie schon der Name schon sagt mittags beginnen, begann dann aber aufgrund von Verspätung der Hermana erst gegen 6 Uhr, wurde also wie auch vorher angedacht zu einer „Noche de Talentos“. Im Vorhinein hatten wir Verantwortlichen uns auch einige Ideen einfallen lassen – wir wollten den Alltag eines Kindes aus dem Hogar nachspielen. Aus diesem Grund haben wir schon Tage vorher damit angefangen einzelne Szenen, wie das Aufstehen, Merienda oder das Mittagessen zu filmen. Zusätzlich wurde dann noch von uns der Ruf zum Rosario, leider meistens mit einem Stock, das Verschwinden durch die Lavanderia oder das Klettern auf die Dächer nachgestellt. Wir hatten das Video auch rechtzeitig fertig, dieses wurde dann jedoch fast aufgrund eines technischen Fehlers zunichte gemacht (aus diesem Grund war es echt praktisch, dass die Hermana sich so viel Zeit beim Brot holen gelassen hat).
Die eingeübten Stücke waren echt sehenswert und vor allem hat man gemerkt, dass sich die Jungs und Mädchens richtig Gedanken gemacht hatten, um auch ja nicht am Ende schlecht dazu stehen. Auch Simon und ich hatten uns eine Kleinigkeit, die dann durch eine spontane Idee des neuen Profes Sergio vervollständigt wurde, ausgedacht, indem wir ein bisschen auf Trommel und großem Wassertank Rhythmen gespielt haben, während Sergio sich im „Robotstil“ oder durch Kunstturnen dazu bewegt hat.
Das wichtigste für mich war, dass die Kinder endlich einmal ihre Kreativität ausleben konnten und das auch voll und ganz ausgenutzt haben, weil sonst leider nicht so viel Zeit für einzelne Talente bleibt.
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