Letzte Woche war es mal wieder unglaublich heiß, d.h. immer so um die 35 Grad, was einem ohne Swimmingpool oder ähnlichem in der Nähe echt zu schaffen machen kann. Deshalb habe Simon und ich uns kurzerhand entschieden eine Wasserrutsche, die irgendwo in unserem Haus sein sollte aufzubauen. Als wir dann eine rutschenähnliche Plane gefunden hatten, stellte sich heraus, dass diese zu einem Schwimmbecken gehört, wodurch unsere ganze Idee über den Haufen geworfen wurde. Die Hitze konnte man jedoch wirklich nicht ausstehen, weshalb wir einfach einen Gartenschlau anschlossen, womit sich zunächst die Kinder, dann wir Voluntarios und später auch die Profes nass gespritzt haben. Irgendwann artete diese eigentlich schon beendete Wasserschlacht aus, als wir Lorenza in der Levanderia überraschten und ihr einen Eimer Wasser über den Kopf gossen. Als Revanche wurde Simon dann mit dem Dreckswasser der Wasserfarbe übergossen - hier nun ein kleine Abstecher in Sachen Karneval in Bolivien, speziell in Santa Cruz. Im Februar wird drei tagelang durchgehend gefeiert, es gibt etliche Fußgruppen und es wird nicht wie bei uns mit Bonbons geschmissen, sondern man bespritzt sich mit Wasser und Farbe aller Art, wodurch man dementsprechend auch aussieht - Auf jeden Fall haben wir, nachdem Simon auch noch Wasserfarbe ins Gesicht geschmiert wurde, das nicht auf uns sitzen lassen und bewaffneten uns mit Fingermalfarbe und die Profes mit irgendeiner uns bis dahin nicht identifizierbaren Farbe. Es gab einen kleinen "lucha", bei dem es galt möglichst alles von der anderen Person zu verdrecken (Gesicht, Haare, Anziehsachen). Kurz darauf versuchten wir dann die Farbe abzuwischen, was mir eine 30-minütige Dusche erbrachte, denn Claudia und Lorenza hatten netterweise schwarze und blaue Schuhcreme benutzt, welche sich als echt hartnäckig herausstellte. Abschließend kann ich sagen, dass ich mich jetzt schon auf die Karnevalszeit freue, denn spätestens dann werden wir uns revanchieren.
FSJ in Santa Cruz de la Sierra
Samstag, 6. November 2010
Vorgeschmack auf Karneval
Hier einmal ein kleiner Post ein Sachen Karneval in Bolivien, speziell in Santa Cruz, der wohl im Februar viel anders als in Deutschland ablaufen wird.
Letzte Woche war es mal wieder unglaublich heiß, d.h. immer so um die 35 Grad, was einem ohne Swimmingpool oder ähnlichem in der Nähe echt zu schaffen machen kann. Deshalb habe Simon und ich uns kurzerhand entschieden eine Wasserrutsche, die irgendwo in unserem Haus sein sollte aufzubauen. Als wir dann eine rutschenähnliche Plane gefunden hatten, stellte sich heraus, dass diese zu einem Schwimmbecken gehört, wodurch unsere ganze Idee über den Haufen geworfen wurde. Die Hitze konnte man jedoch wirklich nicht ausstehen, weshalb wir einfach einen Gartenschlau anschlossen, womit sich zunächst die Kinder, dann wir Voluntarios und später auch die Profes nass gespritzt haben. Irgendwann artete diese eigentlich schon beendete Wasserschlacht aus, als wir Lorenza in der Levanderia überraschten und ihr einen Eimer Wasser über den Kopf gossen. Als Revanche wurde Simon dann mit dem Dreckswasser der Wasserfarbe übergossen - hier nun ein kleine Abstecher in Sachen Karneval in Bolivien, speziell in Santa Cruz. Im Februar wird drei tagelang durchgehend gefeiert, es gibt etliche Fußgruppen und es wird nicht wie bei uns mit Bonbons geschmissen, sondern man bespritzt sich mit Wasser und Farbe aller Art, wodurch man dementsprechend auch aussieht - Auf jeden Fall haben wir, nachdem Simon auch noch Wasserfarbe ins Gesicht geschmiert wurde, das nicht auf uns sitzen lassen und bewaffneten uns mit Fingermalfarbe und die Profes mit irgendeiner uns bis dahin nicht identifizierbaren Farbe. Es gab einen kleinen "lucha", bei dem es galt möglichst alles von der anderen Person zu verdrecken (Gesicht, Haare, Anziehsachen). Kurz darauf versuchten wir dann die Farbe abzuwischen, was mir eine 30-minütige Dusche erbrachte, denn Claudia und Lorenza hatten netterweise schwarze und blaue Schuhcreme benutzt, welche sich als echt hartnäckig herausstellte. Abschließend kann ich sagen, dass ich mich jetzt schon auf die Karnevalszeit freue, denn spätestens dann werden wir uns revanchieren.


Letzte Woche war es mal wieder unglaublich heiß, d.h. immer so um die 35 Grad, was einem ohne Swimmingpool oder ähnlichem in der Nähe echt zu schaffen machen kann. Deshalb habe Simon und ich uns kurzerhand entschieden eine Wasserrutsche, die irgendwo in unserem Haus sein sollte aufzubauen. Als wir dann eine rutschenähnliche Plane gefunden hatten, stellte sich heraus, dass diese zu einem Schwimmbecken gehört, wodurch unsere ganze Idee über den Haufen geworfen wurde. Die Hitze konnte man jedoch wirklich nicht ausstehen, weshalb wir einfach einen Gartenschlau anschlossen, womit sich zunächst die Kinder, dann wir Voluntarios und später auch die Profes nass gespritzt haben. Irgendwann artete diese eigentlich schon beendete Wasserschlacht aus, als wir Lorenza in der Levanderia überraschten und ihr einen Eimer Wasser über den Kopf gossen. Als Revanche wurde Simon dann mit dem Dreckswasser der Wasserfarbe übergossen - hier nun ein kleine Abstecher in Sachen Karneval in Bolivien, speziell in Santa Cruz. Im Februar wird drei tagelang durchgehend gefeiert, es gibt etliche Fußgruppen und es wird nicht wie bei uns mit Bonbons geschmissen, sondern man bespritzt sich mit Wasser und Farbe aller Art, wodurch man dementsprechend auch aussieht - Auf jeden Fall haben wir, nachdem Simon auch noch Wasserfarbe ins Gesicht geschmiert wurde, das nicht auf uns sitzen lassen und bewaffneten uns mit Fingermalfarbe und die Profes mit irgendeiner uns bis dahin nicht identifizierbaren Farbe. Es gab einen kleinen "lucha", bei dem es galt möglichst alles von der anderen Person zu verdrecken (Gesicht, Haare, Anziehsachen). Kurz darauf versuchten wir dann die Farbe abzuwischen, was mir eine 30-minütige Dusche erbrachte, denn Claudia und Lorenza hatten netterweise schwarze und blaue Schuhcreme benutzt, welche sich als echt hartnäckig herausstellte. Abschließend kann ich sagen, dass ich mich jetzt schon auf die Karnevalszeit freue, denn spätestens dann werden wir uns revanchieren.
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